You are currently browsing the category archive for the 'Arbeit' category.
ist eine andere Welt! Das kann man ohne Zweifel sagen. Die Fahrt hierher verlief ganz gut und ohne irgendwelche Schwierigkeiten, als wir dann aber die Grenze zu Paraguay passiert haben merkte man schon die ökonomischen Unterschiede. Die Stadt und ihr Umland wirkt schon deutlich ärmer und man hat tatsächlich das Gefühl, dass es unsicherer als Montevideo ist. Es geht aber. Die Menschen sehen weniger europäisch als z.b. in Montevideo und Buenos Aires aus und man fällt mit seinen blonden Haaren schon auf
. Ansonsten bekommt man viele neue ungewohnte Eindrücke und muss erstmal alles verarbeiten. Deshalb werde ich das auch erst später mehr dazu schreiben können. Heute musste ich tatsächlich von 7:30 bis 17:00 arbeiten und das wird wohl auch die ganze Woche so weitergehen, da wir ein Seminar organisiert haben und ich daran gleich mal als vollwertiges Mitglied eingespannt wurde. Sozusagen „ins kalte Wasser geworfen“. War aber ganz spannend. Eben etwas anderes zur Büroarbeit in Montevideo. Aber „Urlaub“ sieht sicher anders aus…
![]()
Oh man, heute „durften“ wir von der Kammer aus ein paar Wohnungsbesichtigungen durchführen. Eine ältere deutsche Dame, sie wohnt gerade in Asunción/ Paraguay, möchte umziehen nach Montevideo. Na klar, hier ist es nicht ganz so schwül wie dort und wir haben gleich den Ozean um die Ecke… Allerdings ist das kein ganz gewöhnlicher Umzug, denn sie scheint ordentlich Geld mitzubringen. Bisher wohnte sie in einem Haus mit 800 m2 und zusätzlichem Botanischen Garten. Allein!!! Ok, sie hatte noch Hauspersonal, aber sonst??!! Nun gut, jetzt will sie nicht mehr ganz so viel Platz, ist aber trotzdem bereit einiges Geld zu bewegen. Wir durften uns also heute mal drei luxuriöse Domizile hier in der Strandpromenade anschauen
. Alle hatten zwischen 200 – 250 m2 Fläche, mehrere Schlafzimmer und dazu die Bäder, Terrasse, Tiefgaragenplätze, Pförtner und Security am Eingang und meist riesige „Wohnzimmer“. Der Ausblick von der Terrasse war natürlich immer direkt auf das Wasser und es fehlte den Wohnungen an nichts… Zumindest für meinen Geschmack war alles da
.
Der Preis: eher lächerliche 2000 – 3000 $
![]()
kurzes Update: am nächsten Tag gings noch weiter und wir mussten erfahren, dass dies noch längst nicht das Ende der Fahnenstange war! Stattdessen sahen wir noch eine Wohnung mit einer Grundfläache von 300 m2 und einem Swimmingpool oben auf dem Dach…
Der Knüller war allerdings eine „Suite“ mit 400 m2 Wohnfläche und zusätzlichen 100 m2 Garten. Es gab 4 Bäder, das Interior war nur vom feinsten (alle verbauten Materialien waren importiert z.B. aus Italien), einen begehbaren Kleiderschrank mit ungefähr 12-15 m2 Grundfläche, 4 Autostellplätze, Überwachungskameras um das Haus, die neueste Technik wurde verbaut, selbst die Fensterläden wurden nur elektrisch bedient. Die Klimaanlage konnte separat für jeden Raum eingestellt werden und die Küche hatte den größten Kühlschrank, den man sich vorstellen kann. Alles in allem sagte uns der Makler, das es sich um die wahrscheinlich teuerste Mietwohnung in ganz Montevideo handeln würde. Der Preis waren dann mal eben 5000 $ plus Spesen pro Monat… Wer’s hat




Neueste Kommentare